Nachdem die Krypto-Börse Binance die zuvor unterbrochenen Auszahlungen wieder freigegeben hat, kam es zu massiven Kapitalabflüssen. Kunden der Plattform zogen innerhalb kurzer Zeit Milliardenbeträge ab, nachdem ein schwerer Diebstahl bekannt geworden war.
Das Unternehmen äußerte sich am Montag zu den Vorgängen und gab offizielle Zahlen zu den Bewegungen bekannt. Die Situation konnte nach Angaben der Börse im weiteren Verlauf jedoch beruhigt werden.
Massive Abflüsse nach Wiederaufnahme der Auszahlungen
Kunden von Binance haben nach dem schwerwiegenden Vorfall insgesamt 3,64 Milliarden US-Dollar von der Plattform abgezogen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, entspricht dieser Betrag rund 2,1 Prozent der insgesamt von der Krypto-Börse verwalteten Vermögenswerte. Die Transaktionen fanden unmittelbar nach der Wiederaufnahme der zuvor gestoppten Auszahlungen statt.
Stabilisierung der Lage
Zwar verzeichnete die Börse direkt nach der Freigabe der Auszahlungen einen sprunghaften Anstieg der Abhebungen, das Unternehmen betonte jedoch, dass sich die Lage im Anschluss wieder stabilisiert habe. Weitere Details zu den Hintergründen des Diebstahls und den betroffenen Konten wurden im Zuge der Mitteilung zunächst nicht weiter ausgeführt.
Auswirkungen auf das Handelsgeschehen
Der Abzug von 3,64 Milliarden Dollar verdeutlicht das Risiko, dem Handelsplattformen bei IT-Sicherheitsvorfällen ausgesetzt sind. Dennoch zeigt die schnelle Stabilisierung der Abflüsse laut Angaben der Verantwortlichen, dass das verbliebene Kundenvermögen auf der Plattform gesichert ist und der reguläre Betrieb nach der Panne fortgeführt werden kann.

