Elektroautos überwinden ihr Image als Ladenhüter

In Deutschland werden Elektroautos immer beliebter, während die Zahl der Schnäppchen sinkt. Laut der regelmäßigen Marktstudie des privaten Center Automotive Research (CAR) in Bochum haben Hersteller und Handel im Oktober die Rabatte insbesondere für Verbrenner und Plug-in-Hybride leicht erhöht. Der Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer erklärt, dass der hohe Spritpreis es ermöglicht, höhere Preise bei den Elektroautos zu erzielen.

Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen E-Autos und Verbrennern ist im Oktober auf mehr als 2900 Euro angewachsen. Im Vergleich dazu waren im Dezember 2025 die E-Autos nur 1328 Euro teurer als die Verbrenner. Die staatlichen Förderprämien von bis zu 6000 Euro locken Kunden zu den Elektroautos, wenn die individuellen wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind.

Für die 20 meistverkauften Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb gab es im Oktober einen durchschnittlichen Preisnachlass von 20,3 Prozent. Der chinesische Hersteller BYD lockt mit bis zu knapp 38 Prozent Rabatt auf den Listenpreis beim Modell Seal 6. Allerdings haben die EU und China zwischenzeitlich vereinbart, die Einfuhr chinesischer Hybridfahrzeuge zu begrenzen.