DMS 2.0 „Heisenberg“ verwandelt sich in Dux Shell

DMS 2.0 setzt auf Googles Material 3 Expressive Design und bringt zahlreiche visuelle und funktionale Erweiterungen. Zentral ist der neue Dateimanager Dux Files, der bisher fehlte und nun als eigenständige Komponente zur Verfügung steht. Er unterstützt Tabs, geteilte Ansichten, verschiedene Anzeigemodi (Liste, Gitter, Spalten) sowie einen Papierkorb. Zusätzlich können Archive in Formaten wie ZIP, TAR, 7Z und RAR direkt geöffnet und erstellt werden, ohne externe Tools.

Der Dateimanager lässt sich auch unabhängig von DMS nutzen und integriert sich nahtlos in das bestehende System. Weitere Highlights der neuen Version sind ein konfigurierbarer Lockscreen mit Widget-Unterstützung, der neue Medienplayer mit der Dux Lyrical Engine für synchronisierte Songtexte sowie Dux Dot – ein rundes, interaktives Element, das sich dynamisch in verschiedene Funktionen transformieren lässt.

Die Entwickler betonen, dass die Namensänderung den Missverständnissen entgegenwirkt, wonach es sich bei DMS um eine Linux-Distribution handelt. Stattdessen ist es eine modulare Desktop-Shell, die auf Quickshell und Go basiert und eine grafische Benutzeroberfläche für verschiedene Wayland-Compositor-Systeme bereitstellt.

Mit über 90 Bug-Fixes und Verbesserungen richtet sich DMS 2.0 an alle, die eine anpassbare, visuell einheitliche und leistungsstarke Desktop-Umgebung für Linux suchen. Die Software ist über das offizielle Installationsskript verfügbar; ein Update über die Paketquellen der gängigen Distributionen steht noch aus.