Die Entscheidung der Berliner Grünen, die Sondierungen für eine mögliche rot-grün-rote Koalition fortzusetzen, stößt auf deutlichen Unmut bei der Bundesparteispitze. Wie unter anderem der *Spiegel* und die *Berliner Morgenpost* berichten, sorgt das Vorgehen in Berlin für interne Spannungen.
Nachdem Gespräche zwischen SPD, Grünen und Linken zuvor ins Stocken geraten waren, verständigten sich die Parteien auf eine Wiederaufnahme der Sondierungen. Bereits für den kommenden Donnerstag sind weitere Gespräche angesetzt. Während Landespolitiker den neuen Anlauf verteidigen, zeigen sich die Spitzen der Bundesgrünen verärgert über die Dynamik und die Vertrauensfrage, die das Bündnis in der Hauptstadt begleiten.
Politische Beobachter werten das Fortsetzen der Sondierungen als schwierigen Start: Das potenzielle Dreierbündnis kriselt demnach bereits, bevor die eigentlichen Koalitionsverhandlungen überhaupt begonnen haben.
Geprüft werden bei den Gesprächen unter anderem grundlegende politische Fragen und die künftige Zusammenarbeit der Parteien in Berlin.
