Microsoft bestätigt Probleme mit Windows-Updates
Microsoft hat einige Probleme bestätigt, die durch die im Oktober veröffentlichten Windows-Updates ausgelöst wurden. Diese betreffen Outlook Web Access (OWA), Remote Desktop Protocol (RDP) und Smart App Control.
Die Probleme treten auf, wenn die Windows-Updates und die zuvor erschienenen Vorschauversionen installiert sind. Betroffen sind insbesondere Geräte, die in Enterprise-Umgebungen als Remote-Desktop-Hosts eingesetzt werden. Die Probleme betreffen Windows Server von 2016 bis 2025.
Einige der Probleme sind:
- Nicht-Admin-User können keine RDP-Verbindungen mehr zu entfernten Geräten aufbauen, auf denen der Administratorschutz aktiv ist.
- Verbindungen schlagen mit dem Fehlercode 0xC000000D und der Nachricht „The token that was passed to the function is invalid.“ fehl.
- Es können Probleme beim Zugriff auf oder Versenden von E-Mails auf On-Premises-Exchange-Servern auftreten.
- Nutzer können sich möglicherweise nicht mehr an Outlook on the Web (OWA) anmelden.
- E-Mails können hängen bleiben und nicht ausgeliefert werden.
- Die Mailbox-Replikation kann ins Stocken kommen.
Microsoft hat Anleitungen bereitgestellt, wie Admins die Probleme beheben können. Dazu gehören:
- Die temporäre Deaktivierung des Administratorschutzs auf Windows-Servern.
- Die Änderung der Registry auf dem Server, um die Speichergrenze für Endpoint-Lookup-Aufrufe zu erhöhen.
- Die Deinstallation der Sicherheitsupdates vom Oktober-Patchday ist nicht empfohlen, da sie unter anderem eine bereits in freier Wildbahn angegriffene Sicherheitslücke schließen.

